Sprechstunde von Frau Koriath

Mittwoch, 26. Juli 12.30-14.00 Uhr

Dienstag, 05. September 11.00-12.45 Uhr


Sprechstunde von Herrn Niehr

Die nächste Sprechstunde findet statt am Mittwoch, den 23. August, von 10 - 12 Uhr. 


Sprechstunde von Frau Schedler

Dienstag, 12. September 13-15 Uhr


Öffnungszeiten Sekretariat

Das Sekretariat bleibt bis zum 11. August morgens geschlossen.

Das Sekretariat bleibt in der Woche vom 14. bis zum 18. August nachmittags geschlossen.

 

In der vorlesungsfreien Zeit hat das Sekretariat nachmittags geänderte Öffnungszeiten: 

Montag bis Mittwoch: 12.30 bis 16.00 Uhr.


Kunsthistorisches Institut lädt zu Vortrag und Podiumsgespräch

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe »KUNST: Aspekte der Outsider Art« lädt das Kunsthistorische Institut der Universität Osnabrück am Donnerstag, 6. Juli, um 19 Uhr zu einem Vortrag und Podiumsgespräch im Universitätsgebäude am Neuen Graben 40 (Altes Kreishaus), Raum 112, ein. Die Veranstaltung wird gebärdet.

Zunächst geben Natascha Kirchner und Klaus Peter Kirchner, Geschäftsführer der Aktion-Kunst-Stiftung in Soest und Initiatoren der gemeinnützigen DIRECT ART GALLERY in Düsseldorf, Einblicke in ihre Stiftungs- und Galeriearbeit. Sie erläutern die Hintergründe, die zu ihrer Gründungsinitiative geführt haben und stellen den Kontext ihres Engagements für die Förderung insbesondere von Künstlerinnen und Künstlern mit psychischem oder geistigem Handicap, aber auch von allgemein förderungswürdigen, jungen künstlerischen Positionen vor.

Im anschließenden Podiumsgespräch zum Thema »Wie behindert muss die Kunst sein?« werden Möglichkeiten und Perspektiven der Eingliederung von Menschen mit Assistenzbedarf sowie ihrer künstlerischen Arbeiten in den Kunst- und Kulturbereich beleuchtet und diskutiert. In der Gesprächsrunde werden vor allem grundsätzliche Voraussetzungen, Chancen und Perspektiven für Künstlerinnen und Künstler mit Unterstützungsbedarf fokussiert.

Am Gespräch nehmen teil: Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück, Heiner Böckmann, Geschäftsführer, Heilpädagogische Hilfe Osnabrück e.V., Roland Nachtigäller, künstlerischer Direktor des Museums Marta Herford, Klaus-Peter Kirchner, Künstler, Geschäftsführender Gesellschafter der Aktion-Kunst-Stiftung gGmbH, Soest und Initiator der Direct Art Gallery – outsider and more, Düsseldorf, Bernd Hildenbrand, Künstler und Kunsttherapeut (BBK Osnabrück, KunstContainer). Prof Dr. Helen Koriath vom Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück moderiert das Gespräch.

Ziel der Vortragsreihe »KUNST: Aspekte der Outsider Art» ist es, die Besonderheiten der Kunst von so genannten »Außenseitern», wie Menschen mit Unterstützungsbedarf oft genannt werden, vorzustellen und damit verbundene Fragen zu diskutieren. Die Veranstaltungen werden realisiert in Kooperation mit der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück und Bersenbrück, der Ameos-Klinik, der Volkshochschule und dem Kunsthistorisches Institut der Universität Osnabrück. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Osnabrück, Wolfgang Griesert. Seit 2015 verbindet den KunstContainer der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück und das Kunsthistorische Institut eine enge Zusammenarbeit. Unter der Bezeichnung KunstContainer+ wurden verschiedene Projekte mit dem Ziel initiiert, künstlerische Kompetenzen von Menschen mit Assistenzbedarf zu fördern, künstlerische Bestände zu sichern, zu bearbeiten und öffentlich sichtbar zu machen. Die eingebundenen, ehrenamtlich engagierten Studierenden, studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte verbinden fachliche Studien und Vermittlung mit sozialem Engagement und leisten so einen Beitrag auf dem Weg zur Inklusion.

Bild: Studierende und Künstlerin präsentieren gemeinsam das Projekt KunstContainer+

 

Weitere Informationen für die Redaktion: 
Prof. Dr. Helen Koriath, Universität Osnabrück 
Kunsthistorisches Institut 
Katharinenstraße 5, 49078 Osnabrück 
Tel.: +49 541 969 4441 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

 

 

 

Bild: Studierende referiert vor Werken im Felix-Nussbaum-Haus

 

 

Bild: Podiumsgespräch im Kapitelsaal

 

Bild: Studierende referiert während einer Führung durch die Stadt

 

 

Bild: Anne Sybille Schwetter führt hinter den Kulissen


 


Stellungnahme zur Entscheidung des Präsidiums, das Kunsthistorische Institut zu schließen

Völlig überraschend hat das Präsidium der Universität Osnabrück am 6. Dezember 2016 die Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts und den Dekan des Fachbereichs 1 / Kultur- und Sozialwissenschaften über seine Absicht informiert, das Kunsthistorische Institut 2023/24 zu schließen und den Bachelor- wie den Master-Studiengang Kunstgeschichte einzustellen. Als Begründung für die beabsichtigte Schließung wurde die prekäre Finanzsituation der Universität angeführt. Das Präsidium sieht keine Alternative zu dieser Entscheidung, weil u.a. die Situation in den Naturwissenschaften zu berücksichtigen sei und man dort zusätzliche Mittel einsetzen wolle, um die Attraktivität/und oder Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Darüber hinaus verursache die Schließung des Faches, das nicht zu den Lehramtsfächern gehört, die geringsten „Kollateralschäden“ innerhalb der Universität.

Wir halten diese Entscheidung für skandalös und ihre Begründung in hohem Maße für befremdlich. Fachgruppen gegeneinander auszuspielen ist mit einer verantwortungsvollen Hochschulpolitik unvereinbar. Ein erfolgreiches, innerhalb der Universität traditionell und weitverzweigt eingebundenes Fach zu schließen ist ein alarmierendes Signal für andere geisteswissenschaftliche Fächer. Ganz offensichtlich kommt es nicht auf Fakten an. Dies zu vermuten liegt deshalb nahe, weil im Vorfeld falsche Zahlen über das Institut in Umlauf gebracht wurden. Ein derart unfaires Vorgehen zeigt, dass ein bewusst erweckter falscher Eindruck einer Legitimierung der sachlich und inhaltlich unbegründeten Entscheidung dienen soll. Abgesehen davon ist die Universitätsleitung gerade dabei, die Zeichen der Zeit zu verschlafen. Außerhalb Osnabrücks hat man mittlerweile erkannt, dass Kompetenz im Umgang mit Bildern, die Kultur und menschliches Verhalten prägen, von zentraler Bedeutung ist und sein wird. Deshalb baut man an anderen Orten gerade Kunstgeschichte und Bildwissenschaft als unverzichtbare Disziplinen im Spektrum des geisteswissenschaftlichen Fächerkanons weiter aus; im Zukunftskonzept der Universität Osnabrück aber findet diese Entwicklung keine Beachtung.

Wir kritisieren auf Schärfste auch die Informationspolitik des Präsidiums, die allen Regeln eines von Vertrauen geprägten Umgangs miteinander widerspricht. Die Vertreter des Fachs ohne Vorankündigung vor vollendete Tatsache zu stellen, hat im 21. Jahrhundert keinen Platz. Wo Gesprächsverweigerung das Handeln bestimmt und universitäre Einrichtungen zu bloßen Entscheidungsempfängern degradiert werden, ist Universität als eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden tot. Wer glaubt, auf diese Weise eine zukunftsorientierte Hochschulpolitik betreiben zu können, hat von moderner Universität nichts verstanden.

Unsere Petition zum Erhalt des Instituts und der Studiengänge ist zu finden unter:

https://www.change.org/p/präsidium-der-universität-osnabrück-für-den-erhalt-des-kunsthistorischen-instituts-an-der-universität-osnabrück?utm_medium=email&utm_source=notification&utm_campaign=signature_receipt&share_context=signature_receipt&recruiter=22546189

Inzwischen sind Protestmaßnahmen gegen die Entscheidung der Universitätsleitung angelaufen. Berichte darüber sind in der lokalen Presse nachzulesen:

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/824186/uni-osnabrueck-schliesst-institut-fuer-kunstgeschichte#gallery&0&0&824186

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/826889/wissenschaftler-kaempfen-fuer-kunstgeschichte-in-osnabrueck

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/830858/uni-streit-eskaliert-kunst-institut-attackiert-praesident

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/835117/uni-osnabrueck-kunstgeschichte-ist-nicht-unverzichtbar-1

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/836791/ulmer-verein-protestiert-fuer-osnabruecker-kunstgeschichte-institut

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/839098/studenten-tragen-osnabruecker-kunstgeschichte-zu-grabe-2#

 
 


Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Schmierereien an der Fassade des zentralen, denkmalgeschützten Gebäudes der Universität Osnabrück.

Für einen solch groben Akt des Vandalismus haben wir keinerlei Verständnis. Diese Art der „Meinungsäußerung“ schädigt nicht nur das Denkmalgebäude, sondern ignoriert auch, dass die Kunstgeschichte die Disziplin ist, deren Selbstverständnis darauf beruht, Verantwortung für den Schutz von Kunstwerken als elementaren Zeugnissen unserer Zivilisation zu übernehmen.

Die Studierenden und Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts


 


 

Mentoring-Programm: KunstContainer+

 Besuch aus dem Kunstcontainer

Mentorinnen und Mentoren trafen sich heute mit ihren Mentees im Kunsthistorischen Institut!
Das Kunsthistorische Institut der Universität Osnabrück hat im Rahmen des Projekts „KunstContainer+“ ein Mentoring-Programm für Künstlerinnen und Künstler eingerichtet. Im kunsthistorischen Mentoring-Programm agieren Studierende als Mentorinnen und Mentoren und stehen Künstlerinnen und Künstlern, die im KunstContainer (eine Einrichtung der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück) in ihren künstlerischen Kompetenzen gefördert werden, beratend und unterstützend zur Seite. Die ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren verbinden in ihrer Tätigkeit fachliche Vermittlung mit sozialem Engagement und leisten damit einen Beitrag auf dem Weg zur Inklusion.